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 Final Fantasy 7 Algeimein

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KingZorba
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BeitragThema: Final Fantasy 7 Algeimein   Mi Apr 23, 2008 4:05 pm




Final Fantasy (jap. ファイナルファンタジーVII Fainaru Fantajī Sebun) ist ein Konsolenrollenspiel (RPG), das von Square Co., Ltd. (heute Square Enix) entwickelt und veröffentlicht wurde. Es ist der siebente Teil der Final-Fantasy-Reihe und das erste Spiel der Reihe, das für die Sony PlayStation und für Microsoft Windows erschienen ist. Final Fantasy VII wurde im Jahr 1997 veröffentlicht und nutzte als erstes Final Fantasy 3D-Computergrafiken[1] sowie gerenderte Charaktere vor vorgerenderten Hintergründen[2][3][4].

Angesiedelt auf dem Fantasieplaneten „Gaia“[5] folgt der Spieler einer Gruppe Abenteurer (Avalanche) in ihrem Kampf gegen den Megakonzern „Shinra“, welcher dem Planeten zwecks Energiegewinnung die Lebensenergie absaugt. Im Verlauf der Geschichte eskalieren die Konflikte und die gesamte Welt wird vom Untergang bedroht.

Das Spiel hatte nicht nur großen kommerziellen Erfolg, sondern ist bis heute eines der beliebtesten Spiele der Reihe und wird häufig als Grundlage für den Mainstream-Durchbruch von Rollenspielen außerhalb Japans angesehen[6]. Aufgrund der ungebrochenen Popularität dieses Spieles entschied Square Enix eine Reihe von Sequels und Prequels zu produzieren. Diese Reihe hat den übergeordneten Titel „Compilation of Final Fantasy VII“. Bis zum Mai 2006 wurden von Final Fantasy VII weltweit mehr als 9,8 Millionen Einheiten verkauft.[7].


Spielprinzip

Wie vorangegangene Teile der Final Fantasy-Serie besteht Final Fantasy VII aus drei grundlegenden Ebenen: die Weltkarte, Städte und Dungeon, sowie dem Kampfbildschirm. Die Weltkarte ist eine verkleinerte 3D-Ansicht der Spielwelt[2][8], die dem Spieler zur Fortbewegung zwischen den einzelnen Orten und Schauplätzen des Spieles dient. Wie in vorhergehenden Spielen kann die Weltkarte mit der Spielfigur zu Fuß, auf „Chocobos“ (ein emu-artiger Reitvogel), auf Luftschiff und einigen weiteren Methoden bereist werden[8]. In Städten und Dungeons bewegt der Spieler die Charaktere durch realistisch skalierte Umgebungen, welche aus vorgerenderten 2D-Hintergründen bestehen[2]. Der Kampfbildschirm ist eine 3D-Ansicht des jeweiligen Gebietes, in welchem der Spieler den Charakteren über Menüs Befehle im Kampf gegen computergesteuerte Gegner erteilt[2][8].

Zu Beginn ist der Spieler auf Bewegungen in einer Stadt beschränkt, aber im Verlauf des Spieles werden mehr Gebiete zugänglich und die geskripteten Abenteuersequenzen erlauben einen größeren Handlungsradius. Die Geschichte des Spieles wird hauptsächlich durch nicht-überspringbare, geskriptete Ereignisse vorangetrieben, welche häufig durch Aktionen des Spielers fortgesetzt werden. An anderen Stellen wird die Geschichte durch vorgerenderte, cinematische Zwischensequenzen weiterentwickelt.


Kampfsystem

Wie die drei vorangegangenen Final Fantasy-Spiele verwendet Final Fantasy VII das „Active Time Battle“-System (ATB). Hierbei verfügen die Gruppenmitglieder über eine Leiste, die sich kontinuierlich auffüllt. Sobald diese Leiste voll ist, kann eine Aktion ausgewählt und ausgeführt werden. Anders als frühere Spiele der Serie, welche vier bis fünf steuerbare Charaktere im Kampf erlaubten, kann die Gruppe in Final Fantasy VII höchstens aus drei Charakteren bestehen[2].

Das Fertigkeitensystem baut auf die Verwendung von „Substanzen“ (in der Computerversion „Materia“), Zauberkugeln, die in spezielle Spalten der Waffen und Rüstungen eingefügt werden und den Charakteren Zugang zu Zaubersprüchen und Spezialfertigkeiten erlauben. Neben ihren individuellen Eigenschaften können Substanzen miteinander kombiniert werden, um ihre Effekte zu erweitern oder neue Fertigkeiten zu erhalten[8][9].

In Form der „Wechsel-Limits“ kommt eine modifizierte Art der Spezialattacken aus Final Fantasy VI zum Einsatz[10]. Jeder spielbare Charakter verfügt über eine Leiste, die sich langsam füllt, wenn der Charakter Schaden im Kampf erleidet. Sobald die Leiste voll ist, kann der Charakter sein Wechsel-Limit einsetzen und damit eine Spezialattacke ausführen, die deutlich mehr Schaden beim Gegner verursacht als normale Angriffe oder die Gruppe anderweitig im Kampf unterstützen[2][8]. Charakterdesigner und Kampfdirektor Tetsuya Nomura implementierte diese fortgeschrittenere Art der Spezialattacken als Antwort auf die geringe Häufigkeit ihres Auftretens in Final Fantasy VI, wo sie zufällig als Ersatz für das Angriffskommando verfügbar wurden, wenn ein Charakter nur noch über wenige Lebenspunkte verfügte[10].

Nomura entschied, kunstvoll animierte, aufrufbare Kreaturen in das Spiel zu integrieren, deren Animation teilweise über eine Minute dauert[10]. Diese Idee wurde von den Final Fantasy-Spielern positiv aufgenommen, sodass dies in den nachfolgenden Teilen übernommen wurde[10]. Allerdings werden diese Animationen von Spielekritikern und Käufern auch als „nervtötend“ bezeichnet[11].


Szenario

Die Entwickler haben sich bei der Spielewelt an der von Final Fantasy VI orientiert. Die Technologie und Gesellschaft ähnelt der einer Nahe-Zukunft-Science Fiction[12][13]. Die Welt von Final Fantasy VII besteht aus drei Landmassen. Auf dem östlichen Kontinent befindet sich die Stadt Midgar, eine industrielle Metropole und Hauptquartier von Shinra, Inc., eines skrupellosen Megakonzerns, welcher de facto die Weltregierung darstellt. Shinras wichtigste Militärbasis, Junonund verschiedenen kleinen Städten ebenfalls auf diesem Kontinent.

Auf dem westlichen Kontinent befinden sich die meisten besuchbaren Gebiete, unter anderem ein Vergnügungspark, ein Seebad und auf einer Hochebene die Siedlung Cosmo Canyon. Der Stamm, welcher letztere bewohnt, legt großen Wert darauf, mit der Natur in Einklang zu leben und sich um das Wohlergehen des Planeten zu kümmern[14]. Ihre Siedlung verfügt über ein Observatorium und dient jenen, die im Rahmen der „Untersuchung des Planetenlebens“ kommen, als Forschungsstätte. Die Untersuchung des Planetenlebens ist eine Philosophie im Spiel, die behauptet, dass der Planet selbst lebendig sei.[14]

Noch weiter westlich liegt ein weiterer Kontinent, auf dem man nur eine Stadt besuchen kann, Wutai. Ein Ort, der sehr an der Kultur orientiert ist.

Der nördlichste Kontinent ist größtenteils eine Eiswüste. Die wenigen Siedlungen beschäftigen sich mit Ausgrabungen und Forschungsarbeit, allerdings gibt es auch ein Skigebiet.

Der Shinra-Konzern wuchs aufgrund der Gewinnung und Nutzbarmachung der sogenannten Mako-Energie durch spezielle Mako-Reaktoren, innerhalb einer Generation von einem kleinen Rüstungskonzern zur dominierenden Weltmacht heran[15]. Die Mako-Energie befindet sich im Inneren des Planeten und zeichnet sich durch eine blassgrüne Farbe aus. Stirbt ein Lebewesen, egal ob Mensch, Tier oder Pflanze setzt es spirituelle Energie frei, die zum Planeten zurückkehrt. Die Mako-Energie setzt sich somit aus der Energie unzähliger Einzelwesen zusammen. Tod und Leben bilden einen natürlichen Kreislauf, alles kehrt zum Planeten zurück. Der Konzern entdeckte rasch, dass der abgeleitete und umgewandelte Stoff nicht nur zur Energiegewinnung genutzt werden kann, sondern auch, dass sich durch Komprimierung der Mako-Energie kleine Kugeln, genannt Substanzen (Materia), herstellen lassen, die Menschen magische Kräfte verleihen[15] oder sie mit speziellen Fähigkeiten ausstatten. Mehr noch: Die Shinra fand bald heraus, dass diese Energie bei einer Injektion in einen starken und gesunden Menschen, diesem dauerhaft übermenschliche Kräfte verlieh. Sie nutzten ihr Wissen um eine Einheit übermenschlicher Kämpfer, genannt „SOLDAT“ („SOLDIER“) zu erschaffen. Mit ihrer Armee beendeten sie einen mehrjährigen weltweiten Konflikt und nutzen die Abhängigkeit der Nachkriegsgesellschaft von Mako-Energie und Substanzen, um die Weltherrschaft an sich zu reißen[15].

Nachdem Shinra die Kontrolle übernommen hatte, wurden die acht Städte in der Umgebung des Konzerns zu einer Stadt, Midgar, zusammengeschlossen. Shinra bemühte sich vor allem um die höhergestellten Bevölkerungsschichten und baute eine gewaltige Metallplatte über der Stadt, auf welcher die Oberschicht leben konnte und auf der sich das siebzigstöckige Hauptquartier von Shinra befindet. Der untere Teil der Stadt verslumte, vollkommen vom Sonnenlicht abgeschnitten und unter ständiger Luftverschmutzung leidend. Da sie keine Hilfe von außen erhalten, sind die Bewohner dieser Gebiete meist unterernährt und kränklich.

Shinra sah sich bald einer Opposition von jenen gegenüber, die glaubten, dass die Verwendung der Mako-Energie die spirituelle Essenz, eine gewaltige Ansammlung an ätherischer Materie, als „Lebensstrom“ bekannt, des Planeten aufbrauche. Die Philosophie der Untersuchung des Planetenlebens lehrte, dass diese Energiewelle nicht nur die Lebensader des Planeten sei, sondern gar der Quell des Lebens aller Lebewesen. Jene, die diesem Lebensstil folgten, nannten die Mako-Energie „Lebensstrom“, ein Begriff, der zunehmend ungern gehört wurde, als die Bevölkerung immer abhängiger von Mako wurde. Die Untersuchung des Planetenlebens behauptete, dass jeder Organismus bei seiner Empfängnis einen Teil des Lebenshauches des Planeten mitbekommen habe, um zu leben. Wenn die Lebensform nun wuchs, so wuchs auch der Lebensstrom dank der gewonnenen Lebenserfahrung, so dass beim Tod des Lebewesens der Lebensstrom zum Kern des Planeten zurückkehrte und der Lebensstrom als Ganzes wuchs[16]. Jene die diesem Glauben anhingen, sagten, dass Shinras Taten dem Planeten das Leben absauge und somit die gesamte Welt und alle Lebewesen auf ihr langsam sterben würden[16].

Ein besonders gläubiger Anhänger der Untersuchung des Planetenlebens war der Meinung, die Zerstörung der Welt durch Shinra ließe sich nur durch Gewalt verhindern, und gründete die öko-terroristische Vereinigung „Avalanche“[16]. Die Vereinigung startete einen langwierigen Guerillakrieg gegen Shinra, mit besonderem Augenmerk auf der Zerstörung von Mako-Reaktoren und Attentaten gegen den Konzernpräsidenten[17]. Obwohl die ursprüngliche Avalanche-Organisation von Shinras Spionage- und Killertruppe, den „Turks“, vernichtet wurde, formte Barret Wallace, einer der Hauptcharaktere des Spiels, eine kleinere Einheit mit dem selben Namen und den gleichen Zielen[16][17].





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