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 FF7 Advent Children

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KingZorba
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BeitragThema: FF7 Advent Children   Mi Apr 23, 2008 4:07 pm






Inhalt
Nach The Spirits Within nun der neueste Film aus dem Final Fantasy Universum - Advent Children

2 Jahre sind nun vergangen, seitdem Sephiroth, Jenova und ShinRa geschlagen wurden. Trotz des Friedens gibt es nun ein ganz anderes Problem: viele Überlebende sind vom Star Scar-Syndrom betroffen (Geostigma), vor allem die Kinder. Bei der Krankheit reagiert der Körper auf die Einflüsse des Lebensstroms und der Jenova-Zellen. Cloud, Hauptfigur und Held aus Final Fantasy 7, lebt allein und zurückgezogen mit Schuldgefühlen was die Rettung der Welt und den Tod von Aeris angeht. Zu seinen ehemaligen Freunden hat er den Kontakt auch teilweise verloren. All die trügerische Idylle nimmt ihr Ende als das Trio um die 3 Brüder Kdaj, Loz und Yazoo auftaucht, die nach ihrer "Mutter" suchen und entschlossen sind, das Geostigma mit Hilfe ihrer Mutter zu besiegen. Als dann auch noch alle Kinder durch das Trio entführt werden, beginnt Cloud endlich zu handeln, mit Hilfe alter Bekannter wie Tifa, Cid, Yuffie, Barret oder Vincent.
Kritik
2001 gab es mit Final Fantasy: The Spirits Within den ersten Film zu einer der erfolgreichsten Videospielreihen weltweit. Mit einem gigantischen Budget von 137 Millionen Dollar Produktionskosten und mit einem Einspielergebnis von nur 30 Millionen Dollar in den USA, bzw 83 Millionen weltweit (inklusive der USA), war The Spirits Within ein riesen Flop. Auch die Kritiker zerrissen den Film gnadenlos. Schade eigentlich, denn schlecht war der Film keinesfalls. Er bot eine interessante Story – auch wenn sie nichts mit den Videospielen zu tun hatte – und setzte optisch neue Standards, denn nie zuvor wurden Menschen derart realistisch und aufwendig animiert wie in The Spirits Within.

Mit Final Fantasy VII: Advent Children, versucht Square Enix nun neue Wege zu gehen, und zwar kehrt man zu den Wurzeln der Videospiele zurück und versucht das, was diese ausmacht, auch in den Film zu verpacken – also quasi die Fans verstärkt anzusprechen. Vor allem Fans des 7. Teils der Serie werden sich nun auf ein Wiedersehen ihrer Lieblingscharaktere freuen und gespannt verfolgen, was aus ihnen und aus Midgar geworden ist und wie die Geschichte nun weitergeht. Wer den siebten Teil nicht gespielt hat oder womöglich gar keinen Teil der Serie wird sich ein wenig verloren fühlen und die Story natürlich nicht so geniessen können wie es die Fans tun werden. Die Zielgruppe wurde also schon eindeutig auf die Fans gesetzt.

Die Animationen der Figuren und der Umgebung ist im Vergleich zu The Spirits Within auch ganz anders ausgefallen. Wo in The Spirits Within noch Wert darauf gelegt wurde, die Figuren so menschlich wie nur möglich darzustellen, hat Advent Children eher einen Comic-look, bzw. greift den Look des Spiels auf. Dadurch wirkt es natürlich nicht so realistisch sondern mehr wie Anime, aber die Animationen sind durchaus gelungen. So sehen wir in Advent Children wunderschöne, gut texturierte Umgebungen, schöne Landschaften, schön animierte Kreaturen und Charaktere, deren Gesichter vielleicht teils hölzern aussehen wenn man sie zu The Spirits Within vergleicht, trotzdem aber gut gelungen sind.

Im Gegensatz zu The Spirits Within gibt es in Advent Children weniger philosophische Dialoge, dafür knallharte Action – und diese kann sich mehr als sehen lassen. Inszeniert wurde sie durch sehr schnelle Cuts und Kameraschwenks, die dem ganzen Geschehen jede Menge Speed verleiht. Auch erinnert diese sehr stark an die Action die man aus den Spielen kennt, Schwertkämpfe vermischt mit Schiessereien, da die Schwerter typisch der Spiele auch Schiessen können, viel Magie, viele Specialmoves von Cloud und Co und der Einsatz vom Guardian Bahamut setzt dem Ganzen noch eins drauf. Und was die Charaktere wie Tifa, Cloud, Yuffie, Cid und Vincent dabei an schön choreographierter Action leisten ist einfach grandios geworden.

Auch musikalisch macht Advent Children einiges her. Schon die Videospiele zeichneten sich immer durch einen guten, orchestralischen Soundtrack aus, darauf greift auch der Film zurück und unterlegt die vielen Actionszenen mit guter Musik.

Fazit: Final Fantasy: Advent Children geht auf die guten alten Tugenden der Videospielserie zurück, versucht durch das Aufgreifen der Story des 7. Teils, vieler Bekannter Charaktere und viel Action vor allem die Fans der Spiele anzusprechen. Wer die Spiele nie gespielt hat wird evtl. ein wenig Schwierigkeiten mit der Story oder dem Verständnis einiger Details Probleme haben, aber sich sofern er gut inszenierte Action mag, trotzdem seinen Spass mit Advent Children haben. Bleibt zu hoffen dass Square Enix diesmal mehr Erfolg feiert als zuvor mit The Spirits Within, damit weitere Teile zur wohl besten Videospielreiche aller Zeiten folgen.
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